Eine Sage berichtet, daß bei der Aufteilung der Welt durch den allmächtigen Gott alle Völker anwesend waren mit Ausnahme der Bulgaren, die bis spät in der Nacht auf dem Feld gearbeitet hatten. Weil alles schon restlos verteilt worden war und wegen ihrer großen Tüchtigkeit beschenkte sie der Schöpfer der Welt mit diesem üppigen Paradiesstück im Herzen der Balkanhalbinsel und gab ihm den klangvollen Namen Bulgarien.

Bulgarien zählt mit 110 911 km2 zu den kleinsten Ländern Europas. Es hat aber einen einmaligen Formenreichtum im Naturrelief und eine große Auswahl an leicht zugänglichen Reisezielen zu bieten. Man spricht oft von der bulgarischen Riviera oder sogar Florida und meint damit die Schwarzmeerküste bei Varna. Man vergleicht die Naturschönheiten vom Rila- und Pirin-Gebirge mit dem Anreiz der Alpen. Man nennt das malerische Felsenmassiv von Perperikon "das bulgarische Troja". Unabhängig davon, ob wir von breiten feinsandigen Stränden, unberührten Landschaften oder historischen Denkmälern sprechen, können wir Bulgarien mit anderen Ländern kaum vergleichen. Siebentausend Jahre Geschichte sind über das Land gegangen, ihren Zeugen begegnen wir noch heute auf Schritt und Tritt. Durchzogen und zerstört, doch immer wieder aufgebaut, wurde Bulgarien zum Inbegriff eines um seine Freiheit und eine glückliche Zukunft ringenden Landes. Tausende von sommer- und sonnenhungrigen Menschen aus ganz Europa streben jedes Jahr dem Urlaubsparadies Bulgarien zu, genießen den Reiz seiner Gebirge und Küsten und erleben die Gastfreundschaft seiner Menschen.

Nur wenige der vielen Besucher des Landes wissen aber,daß sie ein uraltes Gebiet betreten, welches am Kreuzweg von europäischen und asiatischen Bestrebungen steht, und dessen im Dunkel der Vergangenheit versunkene Zeugen erst jetzt wieder gehoben und der Gegenwart zugänglich gemacht werden. Mehrere Zuvilisationen haben in diesem Land ihre Spuren hinterlassen. Davon zeugen die zahlreichen Denkmäler der thrakischen, keltischen, altgriechischen, römischen, byzantinischen und altbulgarischen Kultur. Tausende ausgegrabene und sorgfältig konservierte Dokumente aus Stein und Metall, aus Keramik, Glas und Ton beweisen die reiche Geschichte des Landes, die zurückzuverfolgen ist bis in die graue Vergangenheit.

Die Bulgaren haben ein echtes, inneres Zugehörigkeitsgefühl zur Geschichte ihres Landes. Sie sind mit der Verschwiegenheit, Ernsthaftigkeit und Schlichtheit eines Volkes gekennzeichnet, welches zu lange gelitten hat. Vielleicht eben deshalb ist die Gastfreundschaft ein typischer Charakterzug. Der Bulgare ist immer höflich, aufgeschlossen und hilfsbereit einem Ausländer gegenüber, auch wenn er den Kopf schüttelt. Denn - und das soll man nie vergessen - das Kopfschütteln ist als eine positive und das Kopfnicken - als eine negative Reaktion zu verstehen.

Natur, Mensch, Geschichte – diese drei Elemente machen den Reiz des Bulgarien von heute für die Touristen aus.

Es lohnt sich, es zu erleben und zu entdecken!

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